Dorfbegehung in Sülfeld

Knapp 40 Mitbürger nahmen an Dorfbegehung von Sülfeld teil

Guten Anklang fand wieder die schon traditionelle Dorfbegehung vom Heimatverein Kreis Segeberg. Vor der Kirche begrüßte Bürgermeister Karl-Heinz Wegner die Gäste. Weiterlesen

„Fiete Hamburg über Christian Rohlfs“

In unserem ersten Film erzählt Fiete aus dem Leben des Malers und von dessen Wurzeln in Groß Niendorf.

Wat wi 2018 för de Kinner maakt hebbt

Ok dit Johr hebbt wi vun´n Heimatvereen wedder wat för de Kinner op de Been stellt.
An´n Sünnavend, 16. Juni 2018 weern twölv Kinner to Gast bi Familie Thordsen op den Koloniehoff in Rickel (Rickling). De Nameddag stünn ünner dat Motto „Rund üm de Melk“. Dat güng los mit en Rundgang över den Hoff. Anke Thordsen hett de Ställe för de Kalver, dat Jungveeh un de Köh wiest. De ganz lütten Kalver „wahnt“ in en Iglu. Jeden Kalv kriggt en „Personalutwies“ mit en Nummer. Disse Nummer steiht ok op de Ohrmark, de dat Kalv binnen hett. Wenn dat grötter is un villicht mal verköfft warrt, denn warrt ok de Utwies mitgeven.
Kloor mütt de Tieren ok wat freten. In en Futtermischwagen warrt Gras- un Maissilaage, Soja- un Maisschroot vermengeleert. För de Kalver gifft dat noch Kraftfutter. To Melkertiet güng dat mit in den Melkstand. Dor hebbt de Kinner bi´t Melken tokeken. Un se dörven ok mal sülvst melken.
Vun so veel ümhergahn, tohören und utprobeern warrt een denn ok hungerig. Dorüm hebbt wi mit de Kinner en beten wat to eten maakt. Allens natürlich mit Melk. Dat geev Joghurt mit Honnig un Himbeeren un sülvst backt Waffeln. Wenn een Sahne in en Marmeladenglas lang noog schüddelt, denn gifft dat Bodder. Mit en beten Salt un Krüder weer dat richtig lecker op so´n Stück Bageutte. To´n Afsluss wörr tosamen noch dat Leed vun Buer Bernd sungen. Un nich blots de Kinner harrn veel Spaaß an dissen Nameddag.

De twete Veranstalten weer ok an en Sünnavend Nameddag, neemlich an´n 22. September 2018. Ditmal hebbt wi wedder mit twölv Kinner dat Museum in Westeraad besöcht. Dieter Harfst hett uns dörch dat Museum föhrt. Un wat dat dor allens to sehen geev. Wat ut de Vörtied, en Schoolstuuv, en Börgermeesterstuuv, de Köök un de Waschköök, en Slaapstuuv un en Laden. De Kinner kunnen veel bekieken un dörvten allens anfaten un utprobeern. Worüm hett en Telefon en Kurbel un keen Tasten? Wat maakt en Frollein vun´t Amt? Worüm hebbt de Kinner so komisch schreven fröher? Un wat is en Tefifon? Dat weer richtig spannend. Na en lütte Paus mit Plätten un Appelsaft geev dat en Fraagbogen. In dree Gruppen müssen de Kinner över twintig Fragen beantworten. To´n Sluss müss noch en Schatzkist opmaakt warrn, man dat weer gor nich so eenfach. De Belohnung för de Kinner weer en leckern Saft, de in de Kist weer. De schöönste Belohnung för uns weer de Fraag vun en Deern. „Wann macht ihr das wieder?“

Inlaad weern to disse Veranstalten all Grundschoolkinner ut den Kreis Sebarg. Dorför weern leider wenig Kinner dor. Man de harrn jüst so as wi veel Spaaß. Un wi warrt nich nalaten, wat för de Lütten antobeden.

De Jugendutschuss
Irmtraut Falck, Fiete Hamburg, Peter Stoltenberg, Anke Thordsen un Petra Wede

En Dag op Platt för Kinner

En Dag op Platt för Kinner

„Mit Plattdüütsch lockst du keen Göör mehr achter´n Aven rut.“ Wo sik letzt Johr för den plattdüütschen Theaternameddag blots dree Kinner anmeldt´ harrn, kunn een dat woll menen. Dat direkte Anschrieven an de Scholen, üm de Inladen an de Kinner wiedertogeven, harr op jeden Fall keen Erfolg.

Man wo kaamt wi nu an de Kinner ran? Hölpen kunn villicht dat Schoolamt. Wenn de för uns de Inladen an de Scholen schickt, denn hett de Saak en beten offizielleren Charakter. Dat hebbt sik Irmtraut Falck, Friedrich Hamburg, Peter Stoltenberg, Anke Thordsen un Petra Wede vun´n Jugendutschuss dacht´. Un so weer dat ok. Wo wi anners mit Möög 25 Kinner för den „Dag op Platt“ tosamen kregen hebbt, harrn wi nu dicht an 80.

Dor wörrn wi denn doch en beten bang: Passt dat mit 80 Kinner op den Zeltplatz, wenn de ok noch anner Gruppen dor hebbt? Wi bruukt mehr Personal un mehr Material. Denn de Kinner in ehr Projektgruppen indelen un oppassen, dat se mit ehr Frünnen in en Grupp kaamt. Kieken, wat se villicht Allergien hebbt, wat nich allens eten dörvt un wat se in de Zeitung ok mit op dat Foto dörvt.

All dat harr wi in´t Oog, as dat an´n 13. Mai 2017 denn losgüng mit den „Dag op Platt för Kinner“ de nu al dat drütte Maal op den JugendZeltplatz Wittenborn stattfunnen hett.

Ut fief naturkundliche Projekte kunnen de Kinner sik twee utsöken – een an´n Vörmeddag un een an´n Nameddag. Un den ganzen Dag schullen se blots Plattdüütsch op de Ohren kriegen. Dor kunnen se basteln mit dat, wat een in´n Knick so finnen kann, Talglichter dreihen un Hotels för Wildimmen buen, ut en Dannenboomspitz en Quirl snitzen, Nistkassens buen un mit Wildkruut kaken un backen.

Bevör dat in de Projektgruppen losgüng, geev dat to´n Begröten dat Leed „Moin Moin, leve Lüüd“, dat en poor Kinner al ut de School kennt un dat al Traditschoon hett op den „Dag op Platt“. Mit veel Lust, Spaaß un mal mehr un mal weniger Konzentratschoon güng dat denn an de Arbeit.

Mit Bernd Thordsen un Peter Stoltenberg kunnen de Jungs un Deerns Dannenboomspitzen mit en Mess afschrubben bit blots noch dat witte Holt överbleev. Keeneen harr dacht, dat ut de pieksige Spitz en schönen, witten Quirl warrn kunn. Mit so en Mess mutt een aver fix oppassen. Dat hebbt en poor Kinner to spören kregen un wi müssen Plaaster för de Finger verdelen.

En lütte Landschaft in en Schohkarton oder en Windlicht ut en Marmeladenglas hebbt Irmtraut Falck un Steffi Ahrens mit de Lütten bastelt. Dor wörrn Steen, Sand, Blääd und lütte Knüppels to bruukt.

Renate Ehlers, Imkerin ut Groot Niendörp, hett wiest, wo Talglichter ut Wassplatten dreiht warrt. Aver de Kinner hebbt ok wat Godes för de wilden Immen daan: Mit de Hölp vun Karen Ahrens, Werner Fölster un Peter Ehlers hebbt se Insektenhotels buut. Fiete un Kuddel Hamburg hebbt mit de Kinner Nistkassens klütert, bet meist keen Schruuv mehr över weer.

Bi´t Kaken un Backen mit Anke Thordsen un Petra Wede weern de Rezepte op Platt. Keen Problem för de Kinner. Den Krüderquark un de Krüderbotter, de Krüderwaffeln un Krüderrundstücken geev dat to´n Afsluss för alle to´n Probeern.

Den ganzen Dag över hebbt de Deerns un Jungs Platt höört. Kloor hebbt se op Hoochdüütsch antwoort. Man nich eenmal hebbt se „Was?“ oder „Hä?“ seggt. Se kunnen allens vertsahn. So vele anmeldte Kinner wiest uns, dat de nedderdüütsche Spraak ok bi de Öllern wedder good ansehen is un lött uns hoffen för de neegsten Veranstalten.

Tschüüs seggt wörr wedder mit en Leed: „De Dag is vörbi, hett Spaaß maakt mit di. Wi hebbt en Barg schafft, jo, wi hebbt en Barg schafft.“
Dor weern de Kinner, de Lüüd vun´n Jugendutschuss un all de flietigen Hölpers sik eenig!
Petra Wede

Jahreshauptversammlung 2021

Heimatverein Segeberg im nächsten Jahr mit neuem Programm.
Nach zwei Jahren hatte der 1. Vorsitzende Peter Stoltenberg in Absprache mit den übrigen Vorstandsmitgliedern vom Heimatverein des Kreises Segeberg wieder zu einer Jahreshauptversammlung bei Kaffee und Kuchen in den Landgasthof Teegen nach Leezen eingeladen, mit Vorstandswahlen und einem Ausblick auf zukünftige Veranstaltungen. Rund 50 von jetzt knapp 800 Mitgliedern folgten der Einladung. Weiterlesen

Buchbesprechung: …und um halb zehn kamen die Engländer

Kriegsende 1945 im Stadtdreieck Hamburg, Kiel, Lübeck mit dem Schwerpunkt Kreis Segeberg.

Herausgegeben wurde dieser 2. Band der Sachbuchreihe „Studien und Materialien“ des Arbeitskreises Geschichte im Amt Trave-Land bereits im Jahre 2006. Doch schon nach zwei Jahren war dieser Band vergriffen. Aufgrund der immer noch bestehenden Nachfragen hat sich nun das Redaktionsteam entschlossen, auch passend zum Kriegsende vor 70 Jahren, einen korrigierten Nachdruck herauszubringen. Das Buch komplett für eine 2. Auflage zu überarbeiteten erschienen weder den Autoren, noch dem Redaktionsteam erforderlich, da sich keine wesentlich neueren Quellen erschlossen haben, noch neue Erkenntnisse sich ergaben. So beschränkte sich die Überarbeitung auf erforderliche Korrekturen und behutsame Verbesserungen bei einigen Abbildungen.

Das Buch beginnt mit einer ausführlichen Darstellung, wie die englischen Truppen Ende April, Anfang Mai in Holstein einmarschierten, die deutschen Truppen zurückwichen und sich auflösten. In weiteren Kapiteln wird dann das Kriegsende im Raum Segeberg, Kaltenkirchen, Boostedt und im Segeberger Forst anhand von Zeitzeugenaussagen und aufgefundenen Dokumenten beschrieben. In einem weiteren Abschnitt wird die Vertreibung der Bevölkerung aus den Deutschen Ostgebieten anhand von Zeugen dargestellt, die im Kreis Segeberg wieder eine Heimat gefunden haben. Einen weiteren Aspekt des Kriegsende beleuchtet das Kapitel „Über den Verbleib der Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern aus dem Raum Segeberg“. In dem Abschnitt „Militärpresse und Britische Dokumente“ wird exemplarisch gezeigt, wie die Engländer eine Verwaltung in ihrem Sinne aufbauten. Bilder und Beschreibungen des ersten deutschen Nachkriegsfilmes in der britischen Besatzungszone runden diesen Band ab. Was natürlich unumgänglich zu einem solchen Buch gehört, ist ein umfangreicher Anhang. Auf 40 Seiten findet der Leser hier ein umfassendes Quellenverzeichnis, eine Bibliographie, ein Abkürzungsverzeichnis und ein ausführliches Orts- und Namensregister.

Korrigierter Nachdruck, 533 Seiten mit zahlreichen schwarz/weiß-Abbildungen,
DIN A4,.gebunden, Hartcoverumschlag.
Verlag: EPV, Postfach 1163, 37104 Duderstadt.
ISBN 978-3-943403-51-0
Preis 39,80€.

Im Laufe der Zeit haben die in diesem Arbeitskreis zusammengeschlossenen Autoren, alles Hobby-Forscher und Hobby-Historiker, noch folgende Bänder in dieser Reihe herausgegeben:

– Band 1:
– „Die Straße der Bomber“
Luftkrieg, Bombenangriffe, Flugzeugabstürze in Norddeutschland während des 2. Weltkrieges.

2. Auflage 2013

– Band 3:
– „Die Luftwaffe zum Kriegsende in Schleswig-Holstein“
– Flughäfen, Einheiten der Luftwaffe, V-Waffen in Norddeutschland.
– 1. Auflage 2008

– Band 4:
– „Die Bomber kamen bald jede Nacht“
– Luftschutz, Luftabwehr und Luftangriffe 1933/45 im Städtedreieck Hamburg, Lübeck, Neumünster,
– 1. Auflage 2009

– Band 5:
– „Du bist nichts – Dein Volk ist alles“
– Zeitzeugen aus dem Städtedreieck Hamburg, Lübeck, Kiel erinnern sich an die Kriegs- und Nachkriegszeit
– 1. Auflage 2011

Auch diese Bände sind über den EPV Verlag in Duderstadt zu beziehen.

Wi Rungholt ünnergahn is

Da baben bi Nordstrand, da geev dat all mal ´n gröttere Insel, wat hüüt bloots noch ´n lütte Hallig is: nämlich „Südfall“.
Und op disse damalige Insel „Südfall„ , da wahnen wiet öber 1000 Minschen; de güng dat all miteenanner recht good, meist to good. Weiterlesen